Chronik

MV 2011

03.-05.02.2008: Gründungsidee
In der Absicht, einen „Politik-Club“ zu gründen und diesem ein inhaltliches Programm zu geben, trafen sich mehrere politisch Interessierte im kleinen Örtchen Wartaweil am Ammersee. Dieser „Club“ sollte zu Ehren des Tagungsortes den Namen „Wartaweiler Kreis“ (WK) führen. Drei Tage lang wurde über sämtliche Ressorts der Politik intensiv diskutiert und über das Profil des Clubs kontrovers gestritten. Am Ende allerdings musste die Gründung des Clubs auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Die Idee jedoch blieb in den Köpfen bestehen.

27.02.2010: Vortreffen
Zwei Jahre später wurde die Idee zur Gründung des Wartaweiler Kreis erneut aufgegriffen. Diesmal sollte sich der Club jedoch kein inhaltliches Programm geben, sondern auf einer neutralen Basis verbleiben. Der WK hatte fortan allein die „interne politische Information und Diskussion“ seiner Mitglieder zum Ziel. Nach intensiven Diskussionen einigte man sich schließlich auf den Text einer ersten Satzung. Für die offizielle Gründung des WK und zur Unterzeichnung der Satzung wurde ein gesonderter Termin bestimmt.

14.03.2010: Gründungsversammlung
Zur Unterzeichnung der Satzung trafen sich die sieben Gründungsmitglieder Florian Dendl, Nepomuk Haeusgen, David Heinsdorf, Jacob Kohlmann, Franziskus Posselt, Oliver Schoppe und Maximilian Thiel in München. Der „Wartaweiler Kreis“ war gegründet.

02.07.2011: Eintragung ins Vereinsregister
Bei seiner 16. Sitzung gab sich der WK eine neue Satzung, die dem Amtsgericht zur Eintragung ins Vereinsregister vorlegt wurde. Damit war die Gründung des Wartaweiler Kreis e.V. vollzogen.

20.-21.12.2013: Finanzstatut und Außenauftritt
Auf der Mitgliederversammlung 2013 wurden ein neues Finanzstatut für den Verein – inklusive der Einführung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages – sowie ein einheitlicher Außenauftritt des WK beschlossen.

17.05.2015: Abteilungsordnung
Im Zuge einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschloss der WK eine weitläufige Änderung der Vereinsstruktur: Der WK erhielt eine Abteilungsordnung mit Gründung entsprechender Zweigstellen in München und Berlin.

09.04.2016: Neue Satzung und Gemeinnützigkeit

Der Wartaweiler Kreis e.V. gab sich eine neue Satzung und wurde als gemeinnützig anerkannt. Gemäß dem Vereinszweck widmet sich der Wartaweiler Kreis der Weiterbildung und Diskussion politisch interessierter Frauen und Männer.

2022: Der Wartaweiler Kreis – ein Verein mit lebendigem Vereinsleben!

Hier äußern sich einige unserer Mitglieder dazu, was den Wartaweiler Kreis auch im Jahr 2022 so besonders macht:

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„Der WK ist etwas Besonderes für mich, weil er offene Diskussion frei von Eitelkeit ermöglicht. Der WK ist ein Ort, wo unterschiediche Meinungen nicht zu Verstimmtheit führen und niemand nachtragend ist; ein Ort, wo man es als Bereicherung erlebt, den eigenen Standpunkt zu revidieren; ein Ort, wo man manchmal Ähnlichkeiten mit anderen entdeckt, mit denen man selbst nicht gerechnet hätte.“

Roberta Randerath, WK-Mitglied

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„Der WK vereint auf einmalige Weise die Möglichkeit zum intensiven Diskurs aktueller und grundsätzlicher Themen aus Politik und Gesellschaft mit versierten Rednern in freundschaftlicher Atmosphäre, frei nach dem Motto: ‚Hart in der Sache, aber weich zu den Menschen‘!“

Marcus Coorssen von Löwenstein, WK-Vorstand

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„Für Hannah Arendt ist Pluralität elementarer Bestandteil einer Gesellschaft. Sie entfaltet sich, wenn sich der Einzelne eine fundierte Meinung bildet und diese auch vertritt. Pluralität braucht Toleranz. Das bedeutet nicht nur, die Meinung des anderen anzuerkennen, sondern auch, dass die eigene Meinung eine Überzeugung ist ohne absolut gültigen Wahrheitsanspruch. Genau das wird nach den heißen Diskussionen im WK immer wieder deutlich: Unterschiedliche Meinungen auszutauschen, den Standpunkt des anderen einzunehmen, sich zu streiten, auf das bessere Argument zu hören, zu widersprechen, stets auf der gemeinsamen Basis, der Wahrheit möglichst nahe kommen zu wollen – das trennt nicht, sondern das verbindet.“

Veronika Majeron, WK-Mitglied